K+D Pharma Cartons Academy 2019


Rückblick

Durch das Übertragen von Kontrollaktivitäten an den Packmittel-Lieferanten kann die Eingangskontrolle und Einlagerung um bis zu 40% reduziert werden. K+D erfüllt mit den implementierten Kontrollen entlang der Produktionskette die Voraussetzungen.

Die Basis jeder Faltschachtel bildet der Karton. So startete auch das Programm der Academy mit dem Referat von Roberto Gamba, MM Karton Schweiz, der die Herstellung von Karton erläuterte. Dabei ging er auf die Eigenschaften der verschiedenen Kartonsorten ein und betonte die Nachhaltigkeit des Rohstoffes Karton. Die Rückverfolgbarkeit ist insbesondere in der pharmazeutischen Industrie sehr wichtig. So kann bei K+D jede Faltschachtel bis auf die Produktionscharge beim Kartonhersteller zurückverfolgt werden.

Das Highlight bildeten die Ausführungen von Frau Ilka Henkel zum Thema „Reduktion der Wareneingangskontrolle“. Frau Henkel war lange Zeit in der pharmazeutischen Industrie als Auditorin tätig und berät heute als selbständige Unternehmerin Pharma-Unternehmen im Bereich Qualitätsmanagement.

Durch das Übertragen von Kontrollaktivitäten an den Packmittel-Lieferanten kann die Eingangskontrolle und Einlagerung bis zu 40% reduziert werden. Um dies zu erreichen, muss der Lieferant für das jeweilige Unternehmen zertifiziert werden. Eine weitere Voraussetzung sind eindeutige Material-Spezifikationen der Pharmazeuten. Wenn diese Gegebenheiten erfüllt sind und die Prozesse eindeutig festgelegt, standardisiert und implementiert werden, kann die Eingangs-prüfung reduziert werden. Eine nicht zu unterschätzende Tatsache ist, dass nur eine offene, ehrliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit zielführend ist.

„Durch die standardisierten Prozesse und den implementierten Kontrollen der Daten (Mediacheck) und der bedruckten Faltschachteln (Accucheck), erfüllt K+D die Voraussetzungen für eine reduzierte Eingangskontrolle“, wie Markus Naegeli ausführt.

Nach einem ausführlichen Rundgang wurde die Academy durch ein Referat von Markus Naegeli, Vorsitzender der Geschäftsleitung von K+D, abgerundet. Er ging auf Trends in der Verpackungsbranche, mit besonderer Berücksichtigung der Pharma-Verpackungen, ein. Ein besonderes Augenmerk legte er auf die Sicherheit der Verpackungen und Smart Packaging. „In irgendeiner Form werden in Zukunft immer mehr Verpackungen mit den Konsumenten interagieren“, schliesst Markus Naegeli.

Medienmitteilung des Packaktuell:

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