Neue Technologie bei K+D


Als technologischer „Early-Adopter“ investiert K+D immer wieder früh in neue Technologien. So auch in diesem Jahr: das neue Plattenbelichter-System von Cron ist das erste seiner Bauart, welches in der Schweiz installiert wurde. Durch die prozesslose Technologie kann auf die Entwicklungsmaschine verzichtet werden und somit auf einen Prozessschritt.

Bei der prozesslosen Produktion der Druckplatten werden die Rohlinge mit einem Thermo-Laser belichtet und können anschliessend direkt zum Einrichten in die Druckmaschine übernommen werden. Der Wegfall der Entwicklungsmaschine bedeutet, dass keine Chemikalien fürs Auswaschen benötigt werden und auch weniger Energie verbraucht wird.

Auf die Frage, warum sich K+D AG für diese Technologie entschieden hat, antwortet René Koller, Leiter der Druckvorstufe bei K+D: „Durch diese zukunftsorientierte Investition konnten wir die Effizienz in der Produktion verbessern und auf die Chemie für den Auswasch-Vorgang verzichten.“ Bei der bisherigen Technologie ist die Qualität der Druckplatten unter anderem auch vom Entwicklungsvorgang abhängig. So können je nach Alter des Entwicklungsbades die Rasterpunkte variieren, was eine zusätzliche Qualitäts-Kontrolle zur Folge hatte.

Dank dem Wegfall der Entwicklungsmaschine ist die Anlage kürzer und es konnte zusätzlich noch eine automatische Abstapelanlage für die Druckplatten angehängt werden. Somit werden die Platten just-in-time belichtet und sortiert auf die internen Transporteinheiten abgestapelt.

Die ersten Erfahrungen sind durchwegs positiv. Der Belichtungsprozess ist kürzer und die Einrichtzeit auf der Druckmaschine wird nicht beeinträchtigt. „Die erhöhte Qualität der Druckplatten begünstig auch unser Druckverfahren Digitaler Offset, welches wir ja seit der Installation unserer 8-Farben Druckmaschine im Einsatz haben“, so Koller weiter. „Die Kunden von K+D profitieren somit mehrfach: eine zukunftsorientierte Belichtungsmaschine, welche den Chemikalienverbrauch reduziert und den Digitalen Offset noch konstanter macht“, schliesst Markus Naegeli, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei K+D, ab.

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